Beschreibung

Grüne Shisoblätter sind sehr aromatisch, frisch, leicht pfeffrig und passen besonders gut zu Sushi und Fisch.
Sie sind vielfältig verwendbar, sowohl roh in Streifen geschnitten zu Salaten oder über Speisen gestreut, z. B. Omeletts. Sie sollten immer zuletzt an die Gerichte gegeben werden und dürfen auf gar keinen Fall mit kochen.

Aussaat entweder im späten Herbst oder im Frühjahr, dann unbedingt noch VOR den letzten Frösten. Denn diese sind wichtig, um das Keimgut anzuregen. Sie können auch auf der Fensterbank gezogen werden, müssen dann aber vorher einige Zeit im Gefrierfach gelegen haben, sonst sind sie nicht keimfähig. Die Zeit im Tiefkühlfach imitiert die winterliche Frostperiode! Wir haben es mit 14 Tagen in der Kälte versucht, was ausreichend war, denn schon nach knapp 10 Tagen sind jetzt die ersten Keime zu sehen. (Wir fügen nach und nach neue Fotos hinzu.)
Da es sich um „Lichtkeimer“ handelt, sollten die Samen nicht zu tief in die Erde gesteckt, sondern nur leicht eingedrückt werden. Sie benötigen einen gut durchlässigen, mit vielen Nährstoffen angereicherten Boden und einen Standort in Sonne oder Halbschatten.

Wenn Ihre Ernte zu reichhaltig wird, und Sie nicht alle Blätter direkt verzehren können, wickeln Sie unversehrte Blätter zu kleinen Bündeln gestapelt zuerst in Klarfolie und danach in etwas Alufolie. Achten Sie darauf, dass die gesamt Luft heraus gedrückt ist. So können Sie sie auf Vorrat und für die Winterzeit einfrieren.

Fotos mit Samen: 01.06.18 / 10.06.18/