Das „Dach“ spielt eine wichtige Rolle in der japanischen Kultur.
Es ist nicht nur im alltäglichen Leben unentbehrlich zum Schutz gegen Sonne und Regen, das Dach wird auch bei Feiern und Festivals eingesetzt, wie z. B. der Nodate-Schirm bei allen Außen-Tee-Zeremonien.

Der Schirm ist auch ein Fixpunkt in der Welt der traditionellen Kunst wie No- und Kabuki-Theater.
Seit seiner Einführung in Japan vor mehr als 1000 Jahren macht „die Schönheit der Bambusrippen die Schönheit des Schirms aus“.
Die Rippen eines Schirms sind aus einem einzigen Bambusrohr geschnitten; längs aufgeteilt in gleich große Stücke. Beim Anbringen dieser Rippen auf die Bespannung werden sie wieder in genau derselben Reihenfolge gesetzt, so dass sie beim Schließen des Schirms das originale Bambusrohr ergeben.
Das Zusammensetzen ist so heikel, dass, wenn es auch nur die geringste Beschädigung oder eine Fehleinschätzung in der Reihenfolge gibt, der Schirm sich nicht öffnen lässt und die ganze Arbeit umsonst war.
Die Entfaltung dieser Schönheit, geboren aus der Funktion ist nur möglich, wenn allerbeste Qualität des Materials und das Können eines hochqualifizierten Handwerkers zusammen kommen.
Vom Tag der Ernte des Rohrs bis zum Endprodukt „Schirm“ vergeht ein halbes Jahr!

Nishihori-San ist ein solcher Meister seines Fachs und verfügt neben der hohen Qualifikation auch über Innovation, und hat so dieses Produkt, dass traditionelles Handwerk mit aesthetischem, minimalistischem Design paart, entwickelt. Mit einem solchen „Dach“ hält man ein Stück Japan der Edo-Zeit in der Hand, dass nicht nur wertvoll, schön und funktionell ist, sondern garantiert auch alle Blicke auf sich zieht.
DIE INNOVATION: bisher wurde die wundervolle Konstruktion der Schirme nur von innen, vom Träger aus, sichtbar. Neu sind die zarten Gebilde mit einer regenundurchlässigen, klaren Kunststoffbespannung, die auch von außen erkennen lassen, welch aussergewöhnliches Unikat Sie in Händen halten.
Übrigens . . . . . in Japan weiss man: ein traditioneller Schirm bringt Glück!
Das „Dach“ ist ein traditionelles Glückssymbol, da die vom Zentrum eines aufgespannten Schirms ausgehenden Rippen durch ihre Fächerform das Ausbreiten von Glück über dem Tragenden versinnbildlichen.
Darum werden japanische Schirme auch gerne zu glücklichen Anlässen, wie z. B. Hochzeiten verschenkt.