In Japan isst man viel Wagashi /Süßigkeiten aber immer nur in sehr kleinen Mengen – und immer zum grünen Tee.
Darum wird stets Beides zusammen gereicht, vor allem zur Begrüßung eines Gastes.
Man genießt erst ein kleines Stück der angebotenen Süßigkeit, und über die danach im Mund verbleibende Restsüße trinkt man ungesüßten, grünen Tee. Je kräftiger oder herber der Tee, desto süßer die Beilage.
Im Allgemeinen sind japanische Wagashi wesentlich zurückhaltender und feiner im Geschmack als europäische, nur zur Teezeremonie sind sie süßer, da Matcha recht krätig und herb im Geschmack ist. Und es wird noch zwischem Usucha /dünnem Tee und Koicha /dickem Tee unterschieden.

Japanische Wagashi und Kuchen sind in Japan sehr klein.
Das erklärt die kleinen Tellerchen und das sehr kleine Kuchenbesteck.