Der Daruma – gesprochen „Dharma“ – ist ein Glücksbringer, in Japan wohl der beliebteste.
Dort wird er oft auch in buddhistischen Tempeln verkauft.

Die beiden Schriftzeichen auf der Figur stehen für „Glück“ und „Erfolg“.
Durch ein Gewicht im Inneren kann er nicht umfallen, wie ein Stehaufmännchen.
Das soll Mut machen, jede schwierige Situation zu meistern und wieder aufzustehen.

Die Geschichte des Daruma geht auf den Mönch Bodhidharma zurück, der den ZEN-Buddhismus im 6. Jahrhundert nach Japan brachte. Der Legende nach soll er 9 Jahre lang vor einer Höhle gesessen haben, um Erleuchtung zu erlangen. Um nicht einzuschlafen, schnitt er sich die Augenlider ab. Durch die jahrelange, bewegungslose Meditation verlor er Arme und Beine. Darum wird der Daruma stets ohne diese dargestellt.

Soll er nun einen Wunsch erfüllen, fokussiert man diesen und malt ihm währenddessen ein Auge. Frauen das rechte, Männer das linke. Er sollte an einem Platz aufgestellt werden, an dem man ihn so oft wie möglich am Tag sehen kann, um stets an diesen Wunsch erinnert zu werden.
Erst wenn er diesen erfüllt hat, bekommt er sein gesamtes Augenlicht zurück, indem man ihm das zweite Auge malt.